Mit 'schalke' verschlagwortete Einträge

1. Bundesliga: Schalke – Der erste Auftritt der Helden

Nach den Negativschlagzeilen der vergangenen Wochen und das Chaos bei der Trainersuche sollen nun die „Eurofighter“ Mike Büskens und Youri Mulder, die Königsblauen zurück in die Erfolgsspur führen. Dies gelang ihnen bereits 2008 mit dem Erreichen der Champions League.

Zunächst favorisierte der Vorstand des Vereins eine externe Lösung, doch es hagelte Absagen. Eigentlich wollten Präsident Josef Schnusenberg und Geschäftsführer Peter Peters Büskens und Mulder direkt nach dem Rausschmiss von Trainer Fred Rutten befördern, allerdings hielt sich die Begeisterung der beiden in Grenzen.

Die Europacuphelden von 1997 (damals gewann Schalke den UEFA-Pokal) ließen ihre Vorgesetzten abblitzen – Büskens und Mulder pochten vehement auf eine weitere Zusammenarbeit mit Rutten. Die Vereinsführung hatte etwas dagegen, und die beiden lehnten eine Beförderung ab.

„Wenn wir sofort ja gesagt hätten, hätte es die Überlegung, sich draußen nach einem Interimstrainer umzusehen, nicht gegeben. Es war die allererste Überlegung, es mit uns zu machen, doch wir haben uns zunächst für das Weitermachen mit Fred Rutten eingesetzt“, erklärte Büskens. „Daher mache ich den Verantwortlichen überhaupt keinen Vorwurf.“

In mehreren Gesprächen wurden die Differenzen schließlich beigelegt. Das Duo Büskens/Mulder hatte sich bereits in der Vorsaison bewährt und holte 16 Punkte aus sechs Spielen. Zudem qualifizierte sich das Team für die Champions League. Mit dieser Ausbeute sind die beiden die erfolgreichsten Trainer der 105-jährigen Schalker Vereinsgeschichte. Als Tabellen-Achter hat Schalke sieben Zähler Rückstand auf Rang fünf bei noch neun ausstehenden Spielen.

Es gibt viel zu tun für Büskens und Mulder. „Wir müssen den schon seit etlichen Monaten andauernden Trend nach unten stoppen“, so Büskens vor dem Saisondebüt. Von 24 möglichen Punkten holte das verunsicherte Team in der Rückrunde nur zehn, genauso viele wie der kommende Gegner – und der heißt am Freitag Bielefeld.

Für Büskens besteht „noch eine Minichance auf den UEFA-Cup, die müssen wir versuchen zu ergreifen“. Die taktischen Vorgaben Ruttens wollen die beiden vorerst nicht ändern. „Für mich stellt sich nicht die Frage, alles umzuschmeißen, was mein Vorgänger gemacht hat“, sagte Büskens, der wegen seiner Trainerlizenz die Nummer eins im Trainer-Team ist. In der kurzen Vorbereitung schaute er sich lediglich eine DVD vom 0:3 der Bielefelder gegen den VfL Wolfsburg an. Seine Erkenntnis: „Die Arminia hatte auch etliche Chancen. Wir sind vor der Stärke der Arminia gewarnt.“

Die Arminia wiederum benötigt im Abstiegskampf dringend Punkte – für Verteidiger Markus Bollmann kommt daher Schalke nicht gerade ungelegen. Er geht davon aus, dass der Heim-Fluch endlich ein Ende nimmt. „Gegen stärkere Gegner haben wir gut ausgesehen. Schalke kommt nicht unpassend, muss gewinnen. Das ist die Ausgangslage, die wir mögen.“

Auch Teamkollege Jonas Kamper, der wegen einer Verletzung zwar nicht auf dem Platz stehen wird, glaubt an einen Erfolg: „Wenn Arminia gegen Schalke eine Chance hat, dann am Freitag. Eine bessere Chance kriegen wir nicht.“ Trainer Michael Frontzeck hingegen warnt sein Team vor dem angeschlagenen Konkurrenten. „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, sie soll auf den Firlefanz, der auf Schalke herrscht, nichts geben. Wir stellen uns auf einen richtig guten Gegner ein.“

1. Bundesliga: Jones verlängert Vertrag mit Schalke bis 2014

Fußball-Nationalspieler Jermaine Jones hat seinen Vertrag mit dem Bundesligisten FC Schalke 04 bis 30. Juni 2014 verlängert. Das gab der Club bekannt.

«Ich wollte damit zeigen, dass ich auch in weniger guten Zeiten zum Verein stehe und mithelfen möchte, hier die Zukunft positiv zu gestalten», wird der 27-Jährige in einer Mitteilung zitiert. Dafür habe Schalke bereits Zeichen gesetzt, etwa mit der Vertragsverlängerung von Heiko Westermann, ergänzte Jones. Zuvor hatten bereits die Schalker Profis Westermann und Benedikt Höwedes ihre Kontrakte bis 2014 verlängert. Torhüter Manuel Neuer bleibt bis 2012 bei den Gelsenkirchenern.

«Ich freue mich, dass wir Jermaine noch langfristiger an uns binden konnten. Er gehört zu den Korsettstangen unserer künftigen Mannschaft», sagte der Schalke-Vorsitzende Josef Schnusenberg. Für Jones, der im Sommer 2007 von Eintracht Frankfurt nach Gelsenkirchen gewechselt war, sei es eine bewusste Entscheidung gewesen, sich für die kommenden Jahre zum siebenmaligen deutschen Meister zu bekennen. Doch auch die laufende Spielzeit habe er nicht abgehakt: «Wir wollen noch das Bestmögliche aus dieser Saison herausholen», meinte Jones.

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1. Bundesliga: Schalke ist DER Inbegriff des Fußballvereins

Ein souveräner Auftritt eines einflussreichen Mannes, dem Schalke 04 trotz vielfältiger Münchner Vorlieben am Herzen liegt: Großen Beifall erntete adidas-Chef Herbert Hainer für seinen Auftritt bei „Tore und Gewinne“ in der VELTINS-Arena. Zum zweiten Mal hatten die Knappen geladen, um mit einer der Schlüsselfiguren des Fußballs über mehr als nur die 90 Minuten auf dem Rasen zu sprechen. Nach Günter Netzer durfte sich Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas AG, über ein sehr aufmerksames Auditorium und ein angenehmes Gespräch mit Moderator Ulli Potofski freuen.

Und über warme Worte des Schalker Vorsitzenden Josef Schnusenberg, der adidas als langjährigen Partner der Königsblauen lobte. Mit Blick auf den aktuellen, bis 2018 laufenden Kontrakt meinte der Präsident: „Wir haben mit adidas einen Partner, der immer verlässlich war, und sind stolz darauf, ihn noch viele Jahre an unserer Seite zu haben.“ Eine Einschätzung, die auf Gegenseitigkeit beruht. „Ich war zwar als Kind Fan der Sechz’ger, weil mein Bruder dort spielte, und bin später zum FC Bayern übergewandert; aber schon damals war für mich Schalke 04 immer DER Inbegriff des Fußballvereins“, betonte Hainer im Hospitality-Bereich Tibulsky. „Jeder, der die Geschichte des Clubs kennt, wird wissen, wie viel Schalke 04 für den deutschen Fußball geleistet hat.“

Deswegen sei Hainer immer an einer langen Bindung an sein Unternehmen interessiert gewesen, wobei er die Gegenleistungen auch klar definierte: „Jeder Verein ist Botschafter für unsere Marke. Diese sollen wirtschaftlich und erfolgreich arbeiten.“ Das traut Hainer den Knappen zu. So sagte er „klares Ja“ auf die Frage, ob der Club in den kommenden zehn Jahren einmal Deutscher Meister werden könne. „Sehr opportunistisch“, frotzelte Potofski. „Überhaupt nicht“, konterte Hainer gutgelaunt. „Das ist meine Überzeugung.“

Ein glänzend auf das Gespräch vorbereiteter Potofski konfrontierte Hainer gleich zu Beginn mit einem „traumatischen“ Erlebnis aus der Jugend. Wie es der größte Wunsch des kleinen Schalkers Ulli gewesen sei, einen adidas-Trainingsanzug zu besitzen und wie er einen zum Geburtstag geschenkt bekam – leider mit einem Streifen zu viel… „Wenn ein Markenzeichen erfolgreich und begehrt ist, versucht man es zu kopieren“, schien der schmunzelnde Mittelfranke ähnliche Geschichten schon mal gehört zu haben…

Mit der Gelassenheit des ersten Mannes eines Unternehmens, das als eine von nur drei Firmen auf allen elf größten Wirtschaftsmärkten der Welt vertreten ist, kommentierte Hainer auch die Diskussionen um die Besetzung des Schalker Managerpostens. Potofski wollte wissen, was er in dieser Hinsicht von Oliver Kahn halte. „Das entscheiden die Schalker Verantwortlichen, da werde ich mich nicht einmischen.“ Zu den Fähigkeiten des einstigen Nationaltorhüters äußerte sich Hainer sehr wohl: „Er ist sicherlich jemand, der sehr willensstark und durchsetzungsfähig ist, was Ziele angeht. Auf der anderen Seite ist er auf diesem Aufgabenfeld ein Neuling.“ Hainers abschließendes Urteil: „Er hätte auf alle Fälle eine Chance verdient.“

Und dann plauderte er noch aus dem Nähkästchen über ein sehr schweigsames Golfspiel mit Oliver Kahn über 18 Löcher: „Alles Gute“ und „schönes Spiel“, viel mehr habe man nicht geredet. Der Sieger habe indes Kahn geheißen. „Der Oliver ist auch im Golf sehr zielstrebig.“

Anschließend brach der 54-Jährige eine Lanze für die Bundesliga. „Über sie wird viel zu viel geschimpft, viele sehen nur die negativen Aspekte. Ich komme sehr viel in der Welt rum und da merkt man überall, dass die Bundesliga ein enorm hohes Ansehen genießt.“ Nicht nur, weil adidas einen Anteil von zehn Prozent an Bayern München besitzt, steht Hainer dem Thema Investoren in der Bundesliga positiv gegenüber und befürwortete das Engagement von Dietmar Hopp bei der TSG Hoffenheim. „Dafür muss man aber auch klare Regeln und Richtlinien aufstellen, damit die Vereine nicht durch Investoren missbraucht werden können.“

Sehr bemerkenswert auch, was Hainer zur aktuellen Weltwirtschaftskrise sagte: „Natürlich können wir durch ein Jammertal gehen und uns jeden Tag sagen, wie schlecht es uns geht. Aber wir können auch dagegen angehen.“ Die Philosophie seines Unternehmens sei auf Nachhaltigkeit angelegt. „Es geht eben nicht um kurzfristige Erfolge, die einem dann nachher auf die Füße fallen.“ Obwohl das gar nicht so einfach für ein börsennotiertes Unternehmen sei, das daher in jedem Quartal seine Umsätze offen legen müsse. Da erwarteten natürlich alle immer nur Gewinnsteigerungen.

Nachdem Hainer anschließend auch noch charmant eine Fragerunde der Zuhörer – etwa zu den Themen Bundesliga-Spielball (adidas ist interessiert) oder Plagiate (6 Millionen Teile konfisziere man jedes Jahr, beschäftige 60 Rechtsanwälte) – absolvierte, gab es für ihn anschließend lang anhaltenden und verdienten Beifall.

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1. Bundesliga: Schalke-Trainer Rutten vor dem Aus

Der neue Manager soll in den nächsten Tagen kommen, der alte Trainer muss möglicherweise noch in dieser Woche gehen.

Nachdem Schalke 04 seine letzten Hoffnungen auf eine Rückkehr in den Europapokal begraben hatte, schwante Fred Rutten Böses. „Ich habe noch ein Jahr Vertrag, aber ich mache mir auch Gedanken, wie es weitergeht“, sagte der Niederländer nach dem ernüchternden 1:2 (0:0) gegen den Hamburger SV: „Ich arbeite hier im Moment von Woche zu Woche.“ Nach der erneuten sportlichen Bankrotterklärung der zweitteuersten Bundesliga-Mannschaft, die vor einem Jahr noch im Champions-League-Viertelfinale stand, ist ein schneller Abschied des Trainers nicht mehr unwahrscheinlich.

Nach Informationen der Bild-Zeitung wird Rutten spätestens Ende der Woche entlassen. Der 46-Jährige, der bei der PSV Eindhoven Topkandidat als neuer Chefcoach ist, scheint mit seinem Latein am Ende und hat offensichtlich erkannt, dass er auf Schalke gescheitert ist.

Der neue Manager, über den der Aufsichtsrat noch in dieser Woche entscheiden will, bekommt auf jeden Fall sofort viel Arbeit. Entweder beendet er als erste Amtshandlung das Missverständnis Rutten, oder er muss bereits nach einem Nachfolger suchen, weil schon zuvor die Notbremse gezogen wurde.

Neben Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn, von dem Aufsichtsratschef Clemens Tönnies auch am Rande des HSV-Spiels schwärmte („Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen“), sind Wolfsburgs Trainer-Manager Felix Magath und Schalkes Ex-Coach Huub Stevens Kandidaten für die Nachfolge des abberufenen Andreas Müller. Der ebenfalls genannte Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen gab den Königsblauen einen Korb. „Ich werde meinen Vertrag in Frankfurt erfüllen“, sagte der ehemalige Schalker Manager (1988 bis 1992) am Montag, der bis 2011 an die Eintracht gebunden ist. Rutten musste am Sonntag mit wachsender Resignation feststellen, dass aus seiner Mannschaft jegliches Leben gewichen ist.

Die lethargische Vorstellung gegen das letzte HSV-Aufgebot übertrug sich auch auf das Umfeld: Hatten die Fans vor zwei Wochen noch wütend gepfiffen und den Rauswurf von Manager und Trainer gefordert, waren sie am Sonntag regelrecht apathisch. Nach dem Ende aller Europapokal-Hoffnungen gab es noch nicht mal Pfiffe. Die Liga ist noch nicht zu Ende. Wir können nicht die letzten neun Spiele einfach wegschmeißen“, meinte Rutten – und legte damit den Verantwortlichen indirekt nahe, die Länderspielpause zu einer Entscheidung zu nutzen.

Tief blicken ließ auch seine Aussage, die auf die zahlreichen Nationalspieler gemünzt war: „Manchmal ist es gut für den Kopf, wenn man eine Woche weg ist von Schalke.“ Zur Trainertagung am Montag schickte er bereits seinen Assistenten Mike Büskens.

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1. Bundesliga: Fred Rutten steht auf Schalke vor dem Aus

Der FC Schalke 04 schlittert immer tiefer in die Krise. Nach der Heimpleite gegen den Hamburger SV wackelt der Stuhl von Trainer Fred Rutten gewaltig. Nach dem Spiel wirkte der Niederländer ratlos und resigniert. Auf die Frage, ob er seine Zukunft auch noch langfristig auf Schalke sehe, antwortete Rutten dem „Express“: „Das kann ich nicht sagen, ich mache mir so meine Gedanken.“ Nicht ausgeschlossen, dass Rutten die Brocken bei den Königsblauen bald von sich aus hinwirft.

Immerhin konnte der Schalker Coach der nun folgenden Länderspielpause etwas gutes abgewinnen: „Es ist ganz gut für die Spieler und den Kopf, mal eine Woche weg zu sein von Schalke.“ Dort würden immer „so viele Sachen passieren“.
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Die Niederlage gegen den HSV war bereits das 15. nicht gewonnene Bundesligaspiel für den 46-Jährigen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies wollte sich nach dem Spiel nicht zur Personalie Rutten äußern, dem Schalker Boss kam nur ein knappes „Es gibt nichts neues“ über die Lippen. Doch Fakt ist, dass Tönnies nach dem Spiel in der Kabine die Mannschaft zusammenstauchte, während Rutten diese bereits lange verlassen hatte.

Gegen den HSV ging auch die zweite Partie nach der Trennung von Manager Andreas Müller verloren. Der Klub hat immer noch keinen Nachfolger gefunden. Immerhin soll bald eine Entscheidung fallen. „Vier Kandidaten“, so Tönnies, umfasse der Kreis der ernsthaften Anwärter auf den Managerposten. Aussichtsreichster Kandidat bleibt Oliver Kahn, darüber hinaus bestätigte Tönnies ein Interesse an Ex-Coach Huub Stevens, mit dem die Verantwortlichen auf Schalke „noch nicht“ gesprochen hätten. Auch Eintracht Frankfurts Manager Heribert Bruchhagen soll noch im Rennen sein und auch Altmeister Otto Rehhagel ist in Gelsenkirchen gesichtet worden.

Doch sollte Oliver Kahn den Königsblauen eine Zusage erteilen, würde der Ex-Nationalspieler wohl der starke Mann beim derzeitigen Bundesliga-Achten. Nach Informationen des „kicker“ fordert Kahn für diesen Fall die uneingeschränkte Kompetenz auf dem sportlichen Sektor. Das ginge schon bei Kahns möglichem Amtsantritt los, denn der 39-Jährige würde eine Teamlösung bevorzugen.

Demnach plant Kahn, ein oder zwei vertraute Leute mit nach Schalke zu bringen, die ihn im neuen Umfeld in seiner Arbeit unterstützen. Clemens Tönnies jedenfalls ist optimistisch, dass die Manager-Frage zeitnah gelöst wird: „Wir kriegen einen sehr guten Mann, der dem Verein in der jetzigen Situation hilft und Schalke eine gute Zukunft beschert. Das kann sehr wohl Oliver Kahn sein.“

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Schalke-Kapitän Bordon legt sein Amt nieder

Der FC Schalke 04 kommt nicht zu Ruhe: Nach der Beurlaubung von Manager Andreas Müller und den anhaltenden Diskussionen um Trainer Fred Rutten ist nun auch noch der amtierende Kapitän Marcelo Bordon zurückgetreten. Mladen Krstajic übernimmt bis zum Ende der laufenden Saison das Kapitänsamt der Königsblauen.

„Ich werde mich künftig ganz auf mein Fußballspiel konzentrieren und bin überzeugt, dass ich mich somit noch mehr in den Dienst der Mannschaft stellen kann“, sagte der Brasilianer zu seiner Entscheidung, die zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommt.

Die schlechten Meldungen auf Schalke nehmen kein Ende und hinterlassen den Eindruck zunehmenden Chaos’. Die Mannschaft ist in UEFA Cup und Pokal ausgeschieden und hinkt den Erwartungen in der Liga hinterher. So ist es nicht verwunderlich, dass man von Schalker Seite die Wogen sogleich glätten will: „Ich finde, dass man dieses Thema nicht zu hoch hängen sollte“, sagte Krstajic. Fred Rutten drückte knapp sein Bedauern über die Entscheidung aus und dankte dem Brasilianer für die „geleistete Arbeit“.

Bordon hatte das Kapitäns-Amt im Sommer 2006 von Ebbe Sand übernommen. Krstajic hatte den 33-jährigen Bordon, der zurzeit wegen Schmerzen in der Patellasehne nicht trainieren kann, bereits im Punktspiel der Schalker am vergangenen Freitag beim VfL Wolfsburg (3:4) vertreten. „Ich freue mich auf dieses Amt und werde alles dafür tun, mitzuhelfen, dass die Mannschaft erfolgreich Fußball spielt. Wir haben auch in dieser Saison noch Ziele“, erklärte Krstajic.

Für das Heimspiel der Schalker am Sonntag gegen den Hamburger SV (ab 16.45 Uhr im Live-Ticker) ist Bordon fraglich. Zudem droht der Ausfall von Rafinha. Der Rechtsverteidiger musste am Dienstag das Training abbrechen. Der Brasilianer klagte über Beschwerden im rechten Oberschenkel. Ob es sich um eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss, sollte eine medizinische Untersuchung klären.

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Schalke-Manager beurlaubt

Nach Informationen der Kölner Zeitung „Express“ hat Schalke 04 Manager Andreas Müller beurlaubt.In einem „Krisengipfel“ mit Müller, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies und Präsident Josef Schnusenberg soll die Entscheidung gefallen sein.

Quelle: http://www.bundesliga.com/details/464/Schalke_Manager_beurlaubt.html


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